Thema:
Der Klassiker: Oma hat vergessen, wo sie ihre Brille hingelegt hat, dabei trägt sie sie auf dem Kopf. Ist das noch die bekannte Vergesslichkeit im Alter oder schon ein Anzeichen für eine Demenz? Wo hört das eine auf, wo fängt das andere an? Und woran erkennt man das? Wann muss man sich Sorgen machen, und wann sollte man zum Arzt?
Der Unterschied zwischen Demenz und Altersvergesslichkeit
Es ist tatsächlich relativ normal, dass man im Alter vergesslicher wird, vor allem, was unwichtige Details und neue Informationen angeht.
Das liegt daran, dass nicht mehr so viele neue Gehirnzellen gebildet werden und Nervenfasern im Gehirn schwinden, die Bereiche miteinander verknüpfen.
Dadurch nimmt die Leistungsfähigkeit des Gehirns ab.
Eine Demenz ist im Vergleich zu dieser Art der Vergesslichkeit eine Krankheit, bei der die kognitiven Leistungen fortschreitend und mitunter auch extrem abnehmen. Der markanteste Unterschied zwischen den beiden Formen der Vergesslichkeit ist deshalb
Das Fortschreiten der Vergesslichkeit
Normale Altersvergesslichkeit schreitet gar nicht bis kaum merklich fort. Eine Demenz hingegen tut dies sehr wohl und das auch manchmal relativ schnell bzw. in großen Schritten.
Wenn man also bemerkt, dass
- eine Geschichte innerhalb von kurzer Zeit vollständig noch einmal erzählt wird
- eine Frage, obwohl sie schon mehrmals beantwortet wurde, immer wieder gestellt wird
- Dinge, die gerade erst passiert sind, wieder vergessen werden
- alltägliche Dinge nicht mehr richtig verrichtet werden (beispielsweise das Essen zwar gekocht, jedoch nicht an den Tisch gebracht wird)
sollte man recht bald ärztlichen Rat suchen.